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Tech-Tipp: Was ist eigentlich PCL?
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Tech-Tipp: Was ist eigentlich PCL? Seit Anfang der 80er Jahre hat sich die von Hewlett Packard entwickelte Printer Command Language (PCL) neben Postscript (PS) als Standarddruckersprache etabliert. Entwickelt wurde PCL für die Ansteuerung von Laserdruckern. PCL befindet sich in Fragen der Komplexität zwischen ASCII- und Postscript-Befehlssätzen. Diese einfache und offene Druckersprache war und ist eine kostengünstige Alternative zu den leistungsstärkeren Postscriptdruckern. Für die meisten Anwendungsbereiche der Wirtschaft und Verwaltung reicht das Leistungs- und Qualitätsspektrum von PCL aus. Dies beweist auch die enorme Verbreitung von PCL-basierten Druckern weltweit. PCL-Druckaufträge können direkt von Anwendungen erzeugt und auf jeden HP LaserJet-kompatiblen Drucker ausgegeben werden. Im Allgemeinen werden PCL-Druckdaten aber von nativen Windows-Druckertreibern erzeugt und dann an einen Drucker gesendet. Seit Einführung von PCL1 im Jahr 1984 gibt es 6 grundlegende Versionen. Bei den Versionen 1-5 handelt es sich um kommandobasierende Druckersprachen, die die Druckbefehle sequenziell nach Eintreffen bei der Druckerhardware ausführen. Die 1995 vorgestellte Version PCL6 Enhanced (PCL XL) ist hingegen eine objektorientierte Seitenbeschreibungssprache, welche ein schnelleres und qualitativ besseres Drucken ermöglichen soll. PCL6 Standard enthält alle Vorgängerversionen, so dass eine Abwärtskompatibilität zu älterer Druckerhardware gegeben ist. In der Praxis zeigt sich jedoch sehr häufig, dass es mit Einsatz von PCL6-Druckertreibern zu massiven Performanzeinbußen und diversen anderen Druckproblemen kommt. Daher unser Tipp: Die Verwendung von PCL5-Treibern ist noch immer empfehlenswert. |
